4 Linden Aachen — Aus Chaos auf vielen Geräten eine geordnete digitale Heimat.
Andreas Dilthey hat in über 40 Jahren auf seinem Hof in Aachen-Vetschau ein einzigartiges Refugium aus Architektur, Kunst und Natur geschaffen. Was fehlte, war die digitale Ordnung dahinter: Zugänge, Dateien und E-Mails waren über mehrere Rechner und Smartphones verstreut. Wir haben alles zusammengeführt — bevor irgendetwas Neues gebaut wurde.
Ausgangslage
Ein Lebenswerk auf vielen Geräten
Der Hof 4 Linden in Aachen-Vetschau ist ein gewachsener Ort: Gemeinschaftshaus, Atelier, Werkstätten, Tiere, Streuobstwiesen. Andreas Dilthey hat ihn seit 1979 aufgebaut, mehrere Generationen leben und arbeiten heute dort, ein Förderverein trägt die öffentliche Arbeit. So organisch der Hof gewachsen ist, so verteilt war auch die digitale Seite: Mit den Jahren waren Zugangsdaten, Dateien und E-Mail-Konten über mehrere Bewohner und mehrere Geräte verstreut.
Bevor irgendetwas Neues gebaut werden konnte, mussten wir wissen, wo die digitale Welt von 4 Linden überhaupt liegt. Die Zugänge zum Webhoster, zu den Mail-Konten, zu den Social-Media-Profilen waren über Jahre an unterschiedliche Bewohner und Helfer vergeben worden. Dateien, Bilder, Pläne, Texte lagen verteilt auf zwei Computern, einem Laptop und einem Smartphone. Nichts war an einer zentralen Stelle. Alles existierte mehrfach in unterschiedlichen Ständen.
„Andreas hat in über 40 Jahren etwas Einzigartiges aufgebaut. Aber wenn man jeden Tag an seinem Lebenswerk arbeitet, hat man keine Zeit, parallel auch noch eine saubere digitale Ablage zu pflegen. Das war kein Versäumnis von Andreas — das ist ganz normal, wenn ein Ort über Jahrzehnte wächst.“
Talha Sariyürek· Geschäftsführer KonzeptCode
Was wir gemacht haben
Vier Bereiche, eine geordnete Basis
Andreas hatte uns auf einem Hoftag kennengelernt. Wir waren beeindruckt von der Atmosphäre und der Vision — und haben angeboten, uns die Lage anzuschauen. Beim ersten Treffen war schnell klar: Bevor man etwas Neues baut, muss man die Grundlagen ordnen. Was wir gemacht haben:
- Komplette Aufnahme aller digitalen Zugänge. Wir haben überall angerufen — Webhoster, Mail-Anbieter, Social-Media-Plattformen, Domain-Registrar — und alle Passwörter zurückgesetzt. Andreas hat heute eine vollständige, zentrale Übersicht über jeden seiner Zugänge.
- Über 650 GB an Dateien zentralisiert. Texte, Bilder, Pläne, Schriftverkehr, Hof-Dokumentation — fast 200.000 Dateien von Festplatten, Computern und Smartphones zusammengeführt und in einer zentralen, verschlüsselten Ablage strukturiert. Was vorher dreifach in unterschiedlichen Ständen existierte, hat heute eine Wahrheit.
- Synchronisation über alle Geräte. Andreas arbeitet heute auf einem Laptop, zwei Rechnern und seinem Smartphone — und sieht überall denselben Stand. Was er morgens am Schreibtisch öffnet, hat er nachmittags unterwegs auf dem Handy dabei.
- E-Mail-Konten neu strukturiert. Mehrere Adressen, mehrere Anbieter, mehrere Geräte — alles in eine saubere Struktur überführt, sodass Andreas auf jedem seiner Geräte zuverlässig Zugriff auf seinen kompletten Schriftverkehr hat.
Der Knackpunkt
Persönlich vor Ort statt Fernwartung
Eine Aufgabe wie diese funktioniert nicht aus der Distanz. Wir waren über Monate regelmäßig auf dem Hof bei Andreas — gemeinsam Geräte anschauen, Daten sortieren, Inhalte besprechen, Schritt für Schritt erklären. Manche unserer besten Kunden sind nicht digital aufgewachsen. Sie haben anderes geschaffen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen den digitalen Stress abzunehmen, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie wirklich gut machen.
Statt Tickets und Telefon-Hotlines: Termine vor Ort, Tee in der Küche, gemeinsam am Bildschirm. Statt Fachbegriffe: einfache Sprache und ehrliche Erklärungen. Wenn ein Foto nicht synchronisiert wurde, kommen wir vorbei und schauen es uns an. Wenn ein Browser eine URL nicht öffnet, gehen wir es Schritt für Schritt durch.
Ergebnis
Eine geordnete digitale Basis für die nächsten 40 Jahre
Andreas hat heute seine komplette digitale Welt geordnet: Zugänge zentral verwaltet, über 650 GB an Daten verschlüsselt an einer Stelle, vier Geräte synchron auf einem Stand, E-Mails strukturiert. Auf dieser geordneten Basis arbeiten wir jetzt gemeinsam an der neuen Webseite des Fördervereins — Schritt für Schritt, mit denselben Prinzipien.
Die Zusammenarbeit läuft weiter. Wir betreuen die Systeme, halten die Geräte aktuell, sind ansprechbar wenn etwas hakt. Ein Ansprechpartner, persönlich vor Ort, ohne Wechsel.
Vertrauen
Andreas findet heute alles, was er braucht, an einer Stelle. Den Rest übernehmen wir.
Wenn etwas ausfällt, ruft er an. Wenn ein neues Gerät dazukommt, richten wir es ein. Aus einer Hand, persönlich vor Ort, mit demselben Ansprechpartner seit dem ersten Tag.
KonzeptCode hat sofort verstanden, worum es bei diesem Projekt geht, und eine ansprechende, überzeugende und praktikable Lösung gefunden, unsere Botschaften medial zu vermitteln.